Der Vollmond bringt die schneebedeckten Berge vor dem blauen Nachthimmel zum Leuchten.
Einmal pro Monat ist die Nacht noch kürzer. Dann trifft man sich in Osttirol zum hochalpinen Vollmond-Jour fixe. Unglaublich groß kann der Mond in den Bergen sein, der Schnee reflektiert das bleiche Licht - das gesamte Szenario ist irgendwie unwirklich, fast taghell und im Sinn des Wortes atemberaubend. Die Augen gewöhnen sich schnell an das außerirdische Licht und man sieht jedes Detail der nächtlichen Winterlandschaft.
Eine ganz eigene Stimmung begleitet den Tourengeher hier auf seinen Weg. Am Ende locken die zahlreichen geöffneten Hütten zum Aufwärmen und geselligem Beisammensein.
Wer in Vollmondnächten in den Hütten auf mehr als 2000 Metern Seehöhe einen Platz ergattern möchte, sollte einen Tisch reservieren! Aus touristischer Sicht ist dieses Vergnügen dennoch exklusiv, fast nur Einheimische treffen sich hier zur nächtlichen Abfahrt im Mondlicht. Wer zum ersten Mal dabei ist, wird dieses Hinuntergleiten auf einer bläulich-weiß schimmernden Schneedecke nie vergessen.
Die Vollmondnächte in Osttirol
Diesen Winter erhellt der Mond folgende Nächte: 26. Dezember, 25. Jänner, 24. Februar, 25. März