Diese landschaftlich abwechslungsvolle Tour ist mit einem zweimaligen Grenzübertritt zwischen Österreich und Italien verbunden.
Durch das Pustertal nach Lienz, entlang der Felbertauernstraße B108 nach Huben, links abbiegend durch das Defereggental. Der windungsreiche Verlauf der Straße durch das eingeschnittene Tal erfordert die Einhaltung einer gemäßigten Geschwindigkeit. Die Fahrbahnbreite ist an engen Passagen, knapp zweispurig. Man passiert St. Jakob in Defereggen, die Abzweigung der Bergstraße über den Staller Sattel. Über mehrere gut ausgebaute Serpentinen erreicht man auf bewaldeter Strecke das Hochplateau der Staller Alm mit dem Obersee und dem Grenzübergang zwischen Ost- und Südtirol.
Die Abfahrt von der Scheitelhöhe hinab zum Antholzer See, auch als Untersee bez., ist jeweils nur zwischen der ersten und fünfzehnten Minute nach der vollen Stunde gestattet. Die Öffnungszeiten für den Grenzübergang sind in der Regel am Mitte Mai bis Mitte Oktober von 7 bis 21 Uhr Sommerzeit festgesetzt.
Das einspurige, asphaltiere Bergsträßchen, mit Ausweichen vor Engstellen, überwindet bis hinab zum Untersee einen Höhenunterschied von 400m mit acht Kehren bei knapp 5km Streckenlänge.
Weiter geht es talauswärts bis Niederrasen wo man in die Pustertaler Staatsstraße einbiegt und entlang der Orte Welsberg, Niederdorf, Toblach und Innichen wieder zum Grenzübergang Arnbach das Osttiroler Hochpustertal erreicht.
Abstecher:
Zwischen den Orten Welsberg und Niederdorf zweigt man rechts in das Pragser Tal ab, wo man nach 9 km den idyllischen Pragser Wildsee erreicht.